Dinge, die du nie in die Waschmaschine geben solltest

Die Waschmaschine ist eine echte Erleichterung im Alltag. Einfach Wäsche rein, Programm wählen, fertig. Doch nicht alles gehört in die Trommel – manche Dinge können sogar deine Kleidung, das Gerät oder beides ruinieren. Was genau solltest du also fernhalten? Hier kommt eine Liste, die überrascht!

Warum Vorsicht geboten ist

Ein falscher Waschgang kann mehr zerstören als nur ein Kleidungsstück. Empfindliche Materialien schrumpfen, lösen sich auf oder beschädigen sogar die Maschine. Und das kostet Geld, Zeit und Nerven.

Diese Dinge solltest du nie in die Waschmaschine geben

Hier sind einige Alltagsgegenstände, die du lieber von der Trommel fernhältst – und warum.

1. BHs mit Bügeln

Bügel können sich lösen, durch die Trommel wandern und dort das Innenleben beschädigen. Schon mancher Heizstab musste deswegen repariert werden. Nutze stattdessen Wäschenetze oder Handwäsche.

2. Lederartikel

Lederjacken, -taschen oder -handschuhe vertragen kein Wasser in der Waschmaschine. Sie verlieren Form und Farbe und können spröde werden. Besser: Feucht abwischen und spezielle Lederpflegeprodukte nutzen.

3. Schuhe mit Leim

Vor allem Turnschuhe mit Klebesohle leiden in der Maschine: Hitze und WasserHandwäsche mit Bürste und milder Seife.

4. Feinwaschpflichtige Kleidung ohne Etikett

Wenn das Pflegeetikett fehlt oder unlesbar ist, wasche solche Teile besser nicht in der Maschine. Kaschmir, Seide und Wolle reagieren empfindlich – bei falscher Behandlung sind sie ruiniert.

5. Kissen mit Tierhaaren

Tierhaare verklumpen im Wasser, setzen sich in der Pumpe und können diese verstopfen. Vor dem Waschen: die Kissen mit einem Fusselroller oder Staubsauger reinigen.

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6. Gegenstände mit Metallteilen

Zum Beispiel Rucksäcke oder Kleidung mit Reißverschlüssen, Haken oder Nieten. Diese Teile können das Innere der Maschine zerkratzen. Wenn ein Waschgang unvermeidbar ist, benutze ein Schonprogramm mit Wäschesack.

7. Gummimatten oder -unterlagen

Die meisten bestehen aus Material, das im Wasser brüchig wird und sich auflöst. Dabei entstehen Rückstände, die in der Trommel kleben oder andere Wäsche verschmutzen.

8. Geld, Münzen oder Schlüssel

Klingt banal, aber oft vergessen: Durchsuch deine Taschen, bevor du Kleidung in die Maschine gibst. Münzen können nicht nur Kleidung beschädigen, sondern auch das Laugengehäuse verformen oder verkratzen.

9. Vorhänge mit Metallringen

Die schweren Ringe schlagen während des Waschens gegen die Trommel. Das schadet sowohl der Waschmaschine als auch dem Stoff. Vor dem Waschen Ringe entfernen oder händisch reinigen.

10. Elektronik oder Kleidung mit eingebauten Akkus

Dazu zählen etwa beheizte Handschuhe, LED-Kleidung oder Fitness-Westen mit Batterie. Wasser und Strom vertragen sich nicht – extreme Gefahr für Nutzer und Waschmaschine.

Was tun bei Unsicherheit?

Wenn du dir unsicher bist, ob etwas maschinenfest ist, dann gilt: Lieber auf Nummer sicher gehen. Oft gibt das Pflegeetikett Hinweise. Und wenn nicht, dann ist Handwäsche der bessere – und sichere – Weg.

Fazit: Deine Waschmaschine ist kein Zaubergerät

Auch wenn sie vieles kann, ist sie nicht für jede Aufgabe gemacht. Vorsicht verlängert dein Geräteleben und bewahrt Lieblingsstücke. Also: lieber zweimal checken, bevor du auf „Start“ drückst.

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Lena K.
Lena K.

Lena K. ist eine erfahrene Wellness- und Entspannungsexpertin mit über 10 Jahren Erfahrung in der Branche. Sie teilt ihre Leidenschaft für Meditation und ganzheitliche Heilmethoden und gibt praktische Tipps zur Stressbewältigung.